Ultraschall
Ultraschall: sicher, schmerzfrei, präzise in der Diagnostik
Der Ultraschall (Sonographie) ist ein strahlenfreies bildgebendes Verfahren mit hochfrequenten Schallwellen. Er liefert Echtzeitbilder von Organen, Weichteilen und Gefäßen und ermöglicht – je nach Fragestellung – auch die Beurteilung der Durchblutung (Doppler-Ultraschall). Wir setzen moderne Ultraschalltechnik ein, um eine hohe Bildqualität und zuverlässige Befunde zu unterstützen.

Anwendung
Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) wird vor allem zur Beurteilung von Bauch- und Beckenorganen eingesetzt, z. B. Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren und Harnblase. Zudem eignet sich Ultraschall sehr gut für Weichteile (u. a. Schilddrüse, Brust), Gelenke (z. B. Handsonographie) sowie Gefässe.
Prinzip
Ultraschall erfolgt ohne Röntgenstrahlen. Dabei werden hochfrequente, für das menschliche Ohr nicht hörbare Schallwellen in den Körper gesendet. Je nach Gewebe und Organ werden sie unterschiedlich reflektiert. Der Schallkopf empfängt die Echos, wandelt sie in elektrische Signale um und das Ultraschallgerät stellt daraus Bilder in Echtzeit auf dem Bildschirm dar.
Mit der Farb-Doppler- bzw. Duplex-Sonographie lassen sich zusätzlich Blutflussrichtung und -geschwindigkeit beurteilen. So können z. B. Gefässverengungen (Arteriosklerose) oder Venenverschlüsse/Thrombosen erkannt werden.
Vorbereitung
- Bauchorgane: möglichst 4 Stunden vorher nichts essen, da Luft im Darm die Bildqualität einschränken kann. Ausserdem zieht sich die Gallenblase nach dem Essen zusammen, was die Beurteilung erschwert.
- Beckenorgane (Blase, Gebärmutter, Eierstöcke): möglichst mit gefüllter Harnblase erscheinen, da die Organe dann besser einsehbar sind.
- Schilddrüse, Brust, Gelenke, Gefässe: keine spezielle Vorbereitung nötig.
Dauer und Ablauf
Je nach Fragestellung dauert die Untersuchung etwa 10–20 Minuten. In der Regel liegen Sie dabei auf dem Rücken. Für eine optimale Schallübertragung wird Kontaktgel auf Haut und Schallkopf aufgetragen und danach wieder entfernt. Meist spüren Sie nur einen leichten Druck. Durch gezielte Bewegung und unterschiedliche Abwinkelung des Schallkopfs können Organe und Strukturen aus verschiedenen Blickwinkeln beurteilt werden.
Der Arzt/die Ärztin informiert Sie in der Regel direkt im Anschluss über das Ergebnis.
Risiken der Ultraschall-Untersuchung
Ultraschall ist sehr gut verträglich, schmerzfrei und ungefährlich – er kann auch in der Schwangerschaft angewendet werden.
Standorte
Die Ultraschalluntersuchung wird an allen unseren Standorten angeboten.
Neu: Beurteilung von Fettleber und Leberfibrose mit Quantitativer Ultraschallanalyse (QUS) und S-Shearwave-Elastographie
Wir bieten im Rahmen der Sonographie des Abdomens, des Oberbauchs und der Leber an allen Standorten den quantitativen Ultraschall und die S-Shearwave-Elastographie an.
QUS dient der Quantifizierung und Verlaufsbeurteilung der Leberverfettung bei metabolisch assoziierten steatotischen Lebererkrankungen (MASLD) und liefert analog dem Goldstandard MRT als Messwert die US-Fat-Fraction in %.
Die S-Shearwave-Elastographie misst die Gewebesteifigkeit der Leber analog Fibroscan und unterstützt die Beurteilung im Rahmen der Erstabklärung bei MASLD oder V.a. Leberfibrose / Zirrhose. Beide Verfahren sind nicht-invasiv und bei Untersuchung am gleichen Gerätetyp gut reproduzierbar.
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