Röntgen und Durchleuchtung

Röntgen und Durchleuchtung: bewährte Technik, modern umgesetzt

Mit digitalem Röntgen und moderner Durchleuchtung erhalten wir schnell präzise Bilder von Knochen, Gelenken, Lunge, Herz und Organen – bei möglichst niedriger Strahlenbelastung. So schaffen wir eine zuverlässige Grundlage für Diagnostik und gezielte Therapien.

Dank technischer Weiterentwicklungen ist die Strahlendosis deutlich gesunken – eine Röntgenaufnahme der Lunge entspricht heute etwa der Strahlenbelastung eines Flugs von Zürich nach New York.

Lungen- und Herzröntgen (Thoraxbild)

Die luftgefüllte Lunge lässt viele Röntgenstrahlen durch und erscheint daher dunkel, das dichte Herz und seine Gefässe erscheinen hell. Ein Thoraxbild kann unter anderem zeigen:

  • Lungenentzündungen oder andere Lungenveränderungen
  • Herzvergrösserung
  • Zeichen einer verminderten Herzfunktion

Ablauf & Dauer

  • Dauer insgesamt: ca. 10 Minuten
  • Oberkörper in der Kabine frei machen
  • Sie stehen aufrecht vor dem Röntgendetektor
  • Aufnahme nach tiefem Einatmen und kurzem Atemanhalten
  • Häufig wird eine zweite seitliche Aufnahme angefertigt

Knochenröntgen

Knochen lassen nur wenige Röntgenstrahlen durch und erscheinen daher hell. Knochenröntgen kann Veränderungen am Knochen und der Gelenke, wie Brüche oder Gelenksabnützung (Arthrose) zeigen.

Ablauf & Dauer

  • Dauer: ca. 15 Minuten
  • Zu untersuchende Region wird entkleidet
  • Die Röntgenfachperson lagert den Körperteil korrekt
  • Meist werden zwei Projektionen angefertigt

Gelenkspunktion und Schmerztherapie

Mit Hilfe der Durchleuchtung können gezielte, minimalinvasive Eingriffe durchgeführt werden, z. B. diagnostische Gelenkpunktionen (Arthrographien), meist für die Schulter, teilweise die Hüfte und das Handgelenk oder Schmerztherapien an Gelenken.

Ablauf:

  1. Hautdesinfektion und lokale Betäubung
  2. Platzierung einer dünnen Nadel ins Gelenk – unter Durchleuchtung
  3. Injektion von wenig jodhaltigem Röntgenkontrastmittel zur Bestätigung der korrekten Nadellage
  4. Anschliessend Gabe von MR-Kontrastmittel (Gadolinium-haltig) über dieselbe Nadel, um die Gelenkstrukturen im MRI besser darzustellen

Die verwendeten Nadeln sind dünner als bei einer Blutentnahme.
Die Injektion wird meist nur gering schmerzhaft empfunden; gelegentlich kann die gereizte Gelenkkapsel unangenehm sein.
Während der Kontrastmittelgabe kann ein kurzes Druckgefühl auftreten. Beschwerden klingen in der Regel innerhalb von 1–2 Tagen ab.

Wie bei jeder Punktion besteht ein sehr geringes Infektionsrisiko.

Untersuchungen der Speiseröhre und des Magens

Bei der Durchleuchtung werden kontinuierlich schwache Röntgenstrahlen eingesetzt, der Arzt sieht ein Echtzeit-Livebild auf dem Bildschirm und kann gezielt zusätzliche Aufnahmen machen.

Untersuchungen von Speiseröhre und Magen

  • Dauer: ca. 15–20 Minuten
  • Beurteilung von Schluckakt, Speiseröhre und Magen 
  • Trinken einer röntgendichten barium- oder jodhaltigen Flüssigkeit (Kontrastmittel)
  • Der Röntgenarzt nimmt unter Durchleuchtung gezielte Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven auf

Standorte

Röntgen wird an allen Standorten angeboten, während Durchleuchtung in Basel Sternengasse und Liestal (Gelenkspunktionen auch in Reinach), verfügbar ist.

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