Knochendichtemessung DEXA

Knochendichtemessung (DEXA): Osteoporose früh erkennen, Frakturrisiko besser einschätzen

Die DEXA-Knochendichtemessung (DEXA) ist ein Röntgen-basiertes Verfahren zur Bestimmung der Knochendichte und ein wichtiger Baustein der Osteoporose-Diagnostik. Sie liefert präzise Messwerte, meist an Lendenwirbelsäule und Hüfte, und ermöglicht die Einschätzung des Frakturrisikos sowie die Verlaufskontrolle unter Therapie.

Prinzip

Die Knochendichtemessung (DEXA) ist die gängige Methode, um die Stabilität der Knochen zu beurteilen. Dabei wird mit einer sehr niedrigen Röntgendosis gemessen, wie viel Mineralsubstanz im Knochen enthalten ist: Je dichter der Knochen, desto mehr Strahlung wird aufgenommen.

Ergänzend kann aus der Aufnahme der Lendenwirbelsäule ein zusätzlicher Wert berechnet werden (TBS). Er gibt Hinweise auf die innere Knochenstruktur der Wirbel und hilft oft, das Bruchrisiko genauer einzuschätzen als die Knochendichte allein. So kann die Ärztin oder der Arzt die Behandlung besser auf Sie abstimmen.

Wofür ist eine DEXA sinnvoll?

Anhand der Messwerte lässt sich ein erhöhtes Knochenbruchrisiko erkennen. Häufigste Ursache ist die Osteoporose (Knochenschwund). Je nach Ergebnis können präventive oder therapeutische Massnahmen eingeleitet werden.

Ablauf und Dauer

  • Dauer: ca. 15 Minuten
  • Gemessen werden in der Regel Lendenwirbelsäule und linke Hüfte, manchmal auch das linke Handgelenk.
  • Bitte im Untersuchungsraum Kleidung bis auf die Unterhose ablegen, damit Metallteile die Messung nicht beeinträchtigen.
  • Sie liegen bequem auf dem Untersuchungstisch. 

Standorte

Die Knochendichtemessung wird an den Standorten Basel Sternengasse und Reinach angeboten.

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